Ein Abend mit Robert und Clara Schumann

Eine musikalische Lesung über und zwei bedeutende Komponisten:

Robert Schumann
schuf eine überwältigende Fülle von Liedkompositionen im Jahre 1840, dem Jahr seiner Eheschließung mit Clara Wieck. Der zu dieser Zeit in Leipzig lebende Komponist gab auch die "Neue Zeitung für Musik" heraus, in deren "Musikalischen Beilagen" er der Öffentlichkeit neue Werke anderer Komponisten vorstellte. 

Ein langes, reiches Leben, eingewoben in das musikalische Netzwerk des 19. Jahrhunderts und dieses aktiv mitgestaltend: Clara Schumann, geb. Wieck. Sie hat uns viel hinterlassen: Klavierwerke und Lieder, Tagebuchaufzeichnungen und Briefe, die Erzählungen ihrer Kinder und Schüler.

Das Programm kombiniert Briefe von Clara und Robert Schumann mit den Liedern, auf die jeweils Bezug genommen wird. 
Ein Abend, in den man hineingezogen wird und der Zeit und deren Protagonisten unheilmlich nahe kommt...

Tatjana Dravenau, Piano
Irmke von Schlichting, Sopran

Ralf Spengler, Sprecher

"Grün ist der Jasminenstrauch"


Zu Neujahr waren wir mit dem Schumann Liederabend "Grün ist der Jasminenstrauch" zu Gast im ehrwürdigen Robert- Schumann- Haus, Zwickau. Hier ist einer meiner Lieblingsmomente zu sehen: Clara Schumann (gelesen von Katrin Reyersbach) schildert Robert ihr Zögern ein eigenes Lied zu komponieren. Robert Schumann (gelesen von Dr. Thomas Synofzik) antwortet ihren Bedenken mit der schwärmerischen Erinnerung an ihren ersten Kuss. Das Rückert-Gedicht "Grün ist der Jasminenstrauch" beschreibt diese Begegnung. Alle Briefstellen dieses einmaligen Programmes entstammen dem Liederjahr 1840 und nehmen auf die jeweiligen Werke Bezug. Die Aachener Zeitung titelt über unseren Liederabend: "Eine kostbare Hommage an die Schumanns".

Tatjana Dravenau, Piano
Irmke von Schlichting, Sopran
Dr. Thomas Synofzik liest Robert Schumann
Katrin Reyersbach liest Clara Schumann

Sing mit Irmke

Alle singen gern. Am liebsten tun es die, die zunächst am lautesten dagegen protestieren. Man kann Irmkes Einsatz bei diesem Projekt mit einem Wort ausdrücken: mitreißend. Ja, und so singen dann nicht nur Chöre, sondern auch die unterschiedlichsten Gruppen,  Konzertbesucher, Firmen, Schulen,  Landfrauen, und sogar Lehrer. Großartige Erinnerungen an ein schönes, individuelles und besondere Konzerterlebnis behalten nicht nur die Zuschauer im Herzen. 

Hier geht es zu meinem neuesten Projekt für Singbegeisterte Menschen in Eupen:
SING DICH GLÜCKLICH!

https://atelierkub.be/ferienateliers-kinder/

Musik gegen das Vergessen

Die meisten alten Menschen singen sehr gern, da dies in ihrer Jugend fester Bestandteil des Lebens  war und viele positive Erinnerungen wachrufen kann. Soweit die Theorie. Als Irmke von Schlichting erlebt hat, was sie in diesem Bereich bewegen kann, entstand dieses Herzensprojekt der  Gesangspädagogin und Sängerin: „Singen gegen das Vergessen“ Selbst wenn das sprachliche Ausdrucks- und Erinnerungsvermögen nachlässt, sind Menschen mit  Demenz mit dem ihnen vertrauten Liedgut ihrer Kindheit und Jugend sehr gut aktivierbar. Diese  besondere Erfahrung ergab sich eher zufällig beim Besuch in einem Altenheim in Süddeutschland. Seitdem ist es ihr eine Herzensangelegenheit diese musikalischen Begegnungen als einen festen  Bestandteil ihres Berufsalltages einzubinden.