Ensemble AVENIR.

Das Konzert “Open the Future” des Ensemble AVENIR

 

Ist ein Konzert ,,voller musikalischer Überraschungen auf höchstem Niveau.” (Aachener Nachrichten)

Die vier Musiker des Ensemble AVENIR um Frontfrau von Schlichting verstehen es, Melodien, die Sie kennen, aber nicht glaubten zu kennen, zu interpretieren, wieder zu entdecken und zu meistern. Besetzung: Piano, Violine, Bass, Gitarre und Gesang.

Als Grenzgänger der Euregio-Maas-Rhein sind die künstlerischen und sprachlichen Einflüsse des Ensemble AVENIR vielfältig: französisch, englisch, Italienisch, rumänisch, griechisch aber auch jiddisch ist zu hören.

Ihre Mission ist es, mit Musik einen überraschenden, aber dennoch intensiven gemeinsamen Moment zu erschaffen. Die musikalischen Wurzeln sind tief in der klassischen Tradition verankert, dennoch bewegt sich das junge Ensemble stilsicher in den musikalischen Genres - von Renaissance bis Klassik, von Chanson bis Pop - das ist Unter- Haltung mit einem großen H. 

Im November 2019 erschien die erste CD des Ensembles “Über den Wolken- Sempre Libera”. Das Releasekonzert fand passenderweise  im KUKUK an der Grenze zwischen Deutschland und Belgien statt und markiert den Beginn der Tour, denn trotz Corona lautet das Motto “Open the future”


Imke v. Schlichting, Sopran
Ferdinand Ries, Violine
Carmen Stefanescu, Piano
Ralf Spengler, Moderation, Gitarre
Ludwig Kuckartz, Video, Bass u.A.

Carmen Stefanescu, Köln, Piano

Carmen Stefanescu wurde in Bukarest, Rumänien geboren. Mit vier Jahren erhielt sie den ersten Klavierunterricht, zwei Jahre später wurde sie ins „Liceu de musica“ ihrer Heimatstadt aufgenommen. Nach der Flucht ihrer Familie nach Deutschland setzte sie ihre pianistische Ausbildung fort. Von ihrem 11. bis 17. Lebensjahr war sie Jungstudentin bei Professor Ulla Graf an der Hochschule für Musik Köln-Aachen, gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben und debütierte als Zwölfjährige mit dem Klavierkonzert in D-Dur von Felix Mendelssohn.

Schon früh interessierte Carmen Stefanescu sich für verschiedene Musikrichtungen abseits des klassischen Repertoires. Mit 18 Jahren unterbrach sie ihr Klavierstudium um neue Stilrichtungen auszuprobieren und ihr künstlerisches Betätigungsfeld zu erweitern.

Daraus entwickelte sich eine zehnjährige Karriere als Pianistin, Keyboarderin und Studiomusikerin verschiedener Rock- und Popbands mit denen sie weltweit tourte. So wurde sie zur Wanderin zwischen den musikalischen Welten.

Ferdinand Ries, Windeck

Ferdinand "Violine brillant"

Ferdinand Ries begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz war er Schüler von Klementina Pleterski und erhielt Privatunterricht bei Prof. Christiane Hutcap. Den Bachelor of Music absolvierte er bei Prof. Maria Egelhof an der Musikhochschule Lübeck und wurde Mitglied der Orchesterakademie des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Während des Studiums gewann er als Finalist des Internationalen Violinwettbewerbs „Königin Sophie Charlotte“ den „Friedrich Hofmeister“ Sonderpreis und den Nachwuchspreis der Chursächsischen Philharmonie, verliehen durch Prof. Gerhard Schulz. Sein Studium vertiefte er durch Meisterkurse bei Prof. Gorjan Košuta, Prof. Christiane Hutcap, Prof. Susanne Stoodt, Prof. Thomasz Thomaszewski, Erika Geldsetzer und Prof. Gerhard Schulz.

 

Heute lebt Ferdinand Ries wieder in seiner Heimat Windeck und reist für Projekte u.a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, als Konzertmeister mit dem Phliharmonischen Orchester Plauen-Zwickau und als stellvertretender Konzertmeister mit der Klassischen Philharmonie Bonn durch Deutschland. Neben der Orchestermusik schlägt sein Herz für die Kammermusik und das Crossover.

 

Ferdinand Ries spielt auf einer Violine von Michelle Deconet (Venedig, ca. 1760), die ihm Geigenbaumeister Peter Körner (Mainz) im Rahmen eines Stipendiums zur Verfügung stellt.

 

Ralf Spengler, Aachen, Moderation

Ralf, the voice of Eastbelgium

Ralf Spengler pendelt seit beinahe 2 Jahrzehnten als Sprecher und Sänger zwischen Aachen, Eupen und Köln. Dort arbeitet er u.a. im Sprecherensemble des Deutschlandfunks. Als freiberuflicher Sprecher ist er im wahrsten Sinne des Wortes ein Grenzgänger, auch zwischen den verschiedenen Genres. Ob Hörspiel, Werbung, Sachtext – alles „Sprachliche“ gehört zu seinem Metier. Musikalisch kommt er aus dem Bereich der Rockmusik, wo er von Jugend an als Schlagzeuger und Sänger in diversen Bands und Projekten mitwirkte. Als Moderator und Publikumsliebling fungierte er mehrfach im Literaturfestival "Seitenstraße" in Eupen, wo er seiner literarischen Neigung und seinem Hang zur Satire authentisch Ausdruck verlieh.
 

Ludwig Kuckartz, Eupen, Aachen, Sound, Video

Ludwig Kuckartz, Videokunst

Ludwig Kuckartz - der Mann hinter der Bühne

Ob als Installations-, Sound-, Video- oder Lichtkünstler, Kuckartz zeichnet und inszeniert in einer eigenen, sanften Sprache Licht und Ton zu einem Gesamtbild. Er nutzt den Zufall zur Unterstützung des Ausdrucks seiner Wahrnehmung und seines Gefühls – arbeitet wie mit einem Trichter, an dem er ein Ventil für Eintritt und Austritt von Licht und Ton regelt. Musik, die nicht da ist, die man dennoch hört. Seiner feinsinnigen `Spielsucht´ folgt Kuckartz konzeptuell sehr vielseitig und realisiert diese in Ausstellungs-, Video- wie Theaterarbeiten gleichermaßen – seit Jahren auch in genreübergreifenden Musik-Video-Performanceprojekten wie „milbensicher“ und „sonne_bad“ und "Über den Wolken".

Vier Jahre in Folge war Ludwig Kuckartz bei der OSTRALE in Dresden, einem der größten Festivals für zeitgenössische Kunst in Europa, mit Installationen vertreten. Der Betrachter ist bei Ludwig Kuckartz‘ Arbeiten ein Teilnehmer und Mitgestalter eines „weiträumigen“ künstlerischen Erlebnisses." (Dr. Martin Müller)

Sarah Braasch, als Gast, Linnich, Harfe

Sarah Braasch begann mit neun Jahren Harfe an der Clara Schumann Musikschule in Düsseldorf zu lernen und folgte damals schon ihrem Interesse an der Komposition und verschiedenen Instrumenten.  Sie studierte schließlich Harfe und Komposition am Conservatorium in Maastricht. Über Freunde und andere Musiker kam sie zur historischen Aufführungspraxis und spielt in verschiedenen Gruppierungen - sowohl klassisch, als auch Barock, Renaissance, Folk verschiedenster Länder und sogar eigene Werke. Den wohl prägendsten Einfluß im Bereich der Renaissance-Musik bringt die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Rolf Bischoff.
Sarah ist durch ihre vielSAITige Erfahrung überdies auch Urheberin einiger Arrangements des Über-den Wolken Ensembles.
 

Chor DA CAPO

D         -          Dynamnisch, der musikalische Funke springt über.
A         -          Abwechslungsreich - ist das Repertoire, das die Sänger
                       mit dem Dirigenten Luis

C         -          Castellanos erarbeitet haben.
A         -          Altersgemischt, in Alt, Sopran, Bass und Tenor
P         -          Proben am Freitagabend, die Soziale Dimension
                       ist hoch im Kurs
O         -          Optimistisch, offen für neue Herausforderungen


Es war für uns aufregend schön, mit Irmke eine neue Herausforderung anzunehmen.